Unser Motto „Unternehmerischer Erfolg ist menschlich“ gründet nicht zuletzt in den antiken Entscheidungs- und Führungsprinzipien: den kardinalen Tugenden.

Sie sind in klarer Weise von den Benediktinern überliefert. Als der Orden vor fast 1.300 Jahren das Kloster Benediktbeuren gründete, heute einer der wichtigen LNE-Trainingsorte, hatten sie die Kardinaltugenden (von lat. cardo, zu Deutsch: Türangel) in ihrem Führungsverhalten längst verankert. Der Benediktiner-Abt soll die klösterliche Gemeinschaft klug, gerecht, tapfer und mit rechtem Maß führen. Heute klingen die Kardinaltugende so modern, als wären sie eigens für menschenorientierte Führung in unserer Zeit formuliert worden.

Klugheit
Die Unternehmensführung soll, bevor sie entscheidet, alle Beteiligten und Betroffenen anhören, ihre Argumente und Interessen abwägen und Interessenkonflikte ausgleichen. Sie soll die Gründe für die Entscheidung und ihre Sinnhaftigkeit erläutern. Und sie soll klar sagen, was jeder nun in der Umsetzung zu tun hat und wie es getan werden.

Gerechtigkeit
Die Unternehmensführung soll umsichtig und nicht vorschnell urteilen. Sie soll die Folgen des eigenen Handelns bedenken, fair mit unterschiedlichen Sichtweisen, individuellen Bedürfnissen und Werten umgehen. In der Sache soll sie unmissverständlich sprechen, im Ton aber respektvoll, um die Mitarbeiter zu gewinnen.

Tapferkeit
Die Unternehmensführung soll neue Wege wagen, Innovatives mutig mit Bewährten verbinden, Veränderungen entsprechend ihrer Dringlichkeit zeitnah einleiten, unpopuläre Maßnahmen nicht aufschieben. Und sie soll die Mitarbeiter in die Pflicht nehmen, ihnen aber auch Vertrauensvorschuss geben.

Rechtes Maß
Die Unternehmensführung soll das rechte Maß zuerst an sich selber anlegen. Nur wer sich selber führt, kann andere führen. Wer Mitarbeiter gut führen und Kunden begeistern will, muss sich in seine eigene Haltung und Wirkung stets selbstkritisch reflektieren. Und an sich arbeiten, um die Vorbildrolle überzeugend zu erfüllen.

Neuzeitlicher Kronzeuge: Albert Einstein (1879 bis 1955), Nobelpreisträger und einer der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Von ihm stammt der Satz: „Mache aus Menschen nicht nur erfolgreiche, sondern auch wertvolle Menschen.“


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